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Motion Board bei Multiple Sklerose

Verwendung und Einsatz des Motion Boards bei der MS Therapie

 

Die Multiple Sklerose (lat. multiplex = vielfach und griech. skleros = hart) wird auch als Polysklerose (griech. polys = viel, zahlreich) oder Enzephalomyelitis disseminata (griech. enkephalos = Gehirn, myelos = Mark; lat. disseminare = aussäen, ausstreuen) bezeichnet.

 

 

Sie ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems.
MS zählt zu den Autoimmunerkrankungen. Die Krankheit sorgt dafür, dass körpereigene Nervenfasern von Abwehrzellen angegriffen und beschädigt werden, die dem Körper normalerweise als Schutz dienen sollen. Da diese Signale, ausgehend von Gehirn und Rückenmark, die als Schaltzentrale fungieren, geschädigt sind, äußeren sich die Symptome in sehr vielseitiger Weise.
Es kann zu Sehstörungen kommen bis hin zu motorischen und sensorischen Störungen. In schweren Fällen kommt es zu spastischen Symptomen oder auch Lähmungserscheinungen, bis hin zu Epilepsie. Unscheinbarer tritt MS in Form von kognitiven Störungen auf, die sich als Konzentrationsschwäche, mangelnder Merkfähigkeit, aber auch Depression und/oder Schmerzen widerspiegeln.
Nach Schätzungen sind rund 130.000 Menschen in Deutschland betroffen.
Eine Ursache konnte jedoch bis jetzt nicht gefunden werden. Allerdings geht man von mehreren Faktoren aus, die Einfluss auf die Krankheit haben. Diese sollen vor allem genetisch und durch Umwelteinflüsse begünstigt sein.
MS kann verschieden Verlaufsformen annehmen, die den Körper stärker oder schwächer beeinträchtigen. Die zerstörten Nervenzellen sind irreparabel, trotzdem gilt grundsätzlich eine Rehabilitation als fördernde Maßnahme.Vor allem um die Bewegungseinschränkung zu verbessern.
Das Motion Board bietet hierbei eine erfolgsversprechende Hilfe.Hierbei werden vor allem die Koordination, die Balance und das Reaktionsvermögen geschult und trainiert. Verschiedene Muskelgruppen können durch einfache Übungen gezielt trainiert werden, vor allem wegen der gelenkschonenden Handhabung. Patienten verbessern zudem ihre Bewegungsabläufe. Besonders wird der Gleichgewichtssinn durch die Nutzung des Motion Boards gestärkt und die koordinativen Fähigkeiten verbessert, da MS Patienten diese sehr häufig verlieren oder in diesen eingeschränkt sind.

 

 

Auch dem auftretenden Muskelschwund kann hier nachhaltig und deutlich entgegengewirkt werden. Da sich die Übungen vielfältig und in verschieden Schwierigkeitsgraden aufbauen lassen. Speziell kann so auch die schwächer werdende Beckenbodenmuskulatur trainiert werden, um Blasenschwäche entgegenzuwirken.

 

Insgesamt bietet die Nutzung des Motion Boards eine sehr effektive und gezielte Möglichkeit, um Erkrankten, bei jeglicher Verlaufsform, wieder ein Gefühl für ihren Körper zu geben und damit der Krankheit selbstbestimmt entgegenzuwirken.